2026 Ausstellung I
HOT and HAEVY
Generationendialog im Rundofen
Ort: Rundofen, Zell am Harmersbach
Veranstalter: Stadt Zell und der Förderverein Zeller Kunstwege
Vernissage: 02.04.2026 um 18.30
Laudatio: Klaus Burth
Musikalische Rahmen: Corazul Handpan (Gery)
Ausstellungsdauer: 02.04 bis zum 03.05.2026
Öffnungszeiten Rundofen: Do; Fr; So von jeweils von 14 bis 17 Uhr
Hinweis: am Ostersonntag geöffnet

An der Gemeinschaftsausstellung nehmen teil:
KünsterInnen und Thema
- Julia Firmbach Die Poesie des Umbruchs
- Lea Göhringer Die fluide Grenze des Seins
- Annika Audu Erinnerung & Fragment
- Madlen Jäger Balance und Übergang
- Amelie Barbara Kiener Körper und Intimität
- Harald Häuser Metaphysik & Autonomie der Farbe
- Michael Blum Informel & Landschaftsreferenz)
Über die Ausstellung
Absolventen der Kunstakademie Karlsruhe treffen auf historische Industriearchitektur
Der Förderverein Zeller Kunstwege präsentiert im markanten Ambiente des Rundofens eine außergewöhnliche Werkschau, die Generationen und Disziplinen vereint. Den gemeinsamen Nenner der ausstellenden KünstlerInnen bildet die renommierte Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, an der alle Teilnehmenden ihr Examen absolviert haben – jedoch in unterschiedlichen Dekaden.
Ein Echo zwischen Tradition und Gegenwart
Die Ausstellung spannt einen Bogen von etablierten Positionen bis hin zu frischen Impulsen. Während Michael Blum und Harald Häuser bereits fest im Kunstbetrieb verankert sind, repräsentieren Annika Audu, Julia Firmbach, Lea Göhringer, Madlen Jäger und Amelie Barbara Kiener die junge Generation der Akademie-Absolventinnen. Letztere überzeugten die Jury mit einem geschlossenen Gesamtkonzept, das eigens für den Ort „Rundofen“ entwickelt wurde. Dabei ist das Material Ton ein verbindendes Element.Trotz unter-schiedlicher Ansätze – von raumgreifender Malerei bis hin zu performativen Videoarbeiten – finden die Positionen in einem gemeinsamen Material ihre Brücke: dem Ton. Keramik, in verschiedensten Techniken und Nutzungen interpretiert, schafft Übergänge zwischen den Werken und verbindet die individuellen Handschriften zu einem harmonischen Ganzen.
Der Rundofen als Resonanzraum
Die Künstlerinnen begreifen den Rundofen nicht nur als Kulisse, sondern als aktiven Partner. Ihr Ziel ist es, diesen historischen Erinnerungsraum in einen zeitgenössischen Dialog zu stellen. Es entsteht ein vielschichtiges Echo zwischen Material, Idee und Raum, das die Wahrnehmung der Besucher herausfordert. Die Kunst macht den Ort für einen Moment intensiv erlebbar, um ihn anschließend wieder seinem eigenen Schicksal und der Stille des historischen Raums zu überlassen.









