Ausstellungen 2026


Ort:  Rundofen, Fabrikstraße 5a, 77736 Zell am Harmersbach

Veranstalter: Förderverein Zeller Kunstwege e. V. / Stadt Zell

Öffnungszeiten Rundofen: Do; Fr; So jeweils 14 bis 17 Uhr


Celso Martínez Naves

Celso Martínez Naves wurde 1953 in El Entrego (Asturien, Spanien) geboren und lebt in Freiburg im Breisgau. Von 1977 bis 1983 studierte er freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (Außenstelle Freiburg in der renommierten Klasse von Prof. Peter Dreher) sowie parallel Kunstgeschichte an den Universitäten Karlsruhe und Freiburg (Staatsexamen 1983). Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet und sind regelmäßig in Ausstellungen sowie auf internationalen Kunstmessen zu sehen.

Ausstellung  „Santurce“ – Stille, Licht und das Ungreifbare zwischen Tag und Nacht

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Celso Martínez Naves: „Santurce“ – Stille, Licht und das Ungreifbare zwischen Tag und Nacht


Vernissage: Donnerstag, 5. November 2026, um 19:00 Uhr (Der Künstler ist anwesend)

Ausstellungsdauer: Ab Donnerstag, 5. November 2026

Ort: Rundofen Zell a. H.

 Zell am Harmersbach. Unter dem Titel „Santurce“ präsentiert der Förderverein Zelle Kunstwege zusammen mit der Stadt Zell  eine ausdrucksstarke Einzelausstellung des spanisch-deutschen Malers und Kunsthistorikers Celso Martínez Naves.


Mit seinen teils großformatigen Ölgemälden nimmt der Künstler die Besucherinnen und Besucher mit auf eine malerische Reise durch urbane Raumsituationen, maritime Szenen und Landschaften – direkt hinein in ein atmosphärisches Zwischenreich aus Licht, Schatten und Stille.


Die Ölbilder von Celso Martínez Naves zeigen meist menschenleere Stadtansichten, Hafen- und Industrieanlagen sowie Naturräume, festgehalten in der ruhigen Dämmerung des frühen Morgens, im Zwielicht (a media luz) oder bei Nacht. Obwohl Figuren fehlen oder allenfalls schemenhaft angedeutet sind, bleibt die menschliche Anwesenheit spürbar.


Ihre Motive entstammen zwar der wahrgenommenen Wirklichkeit, sind jedoch keine dokumentarischen Ansichten. Durch gedeckte Farbtöne, feinfühlige Lichtführung und mehrschichtige Öllasuren verdichtet Martínez Naves die Stimmungen so, dass die Räume eine magische Erwartungshaltung erzeugen.


Die Kunsthistorikerin Dr. Antje Lechleiter bringt das Phänomen seiner Kunst auf den Punkt: „Eines bleibt immer zentrales Thema seiner Malerei: Celso Martínez malt das Licht. In subtilen Abstufungen bringt er das nächtliche oder frühmorgendliche Licht auf den nassen Straßen, auf den Häuserwänden und Wasseroberflächen auf die Leinwand.“


Auch der Kunsthistoriker Karl-Heinz Dautermann beschreibt diese besondere Spannung: „Martínez malt immer dieses Zwischenreich. Wie zwischen einem Nichtmehr und einem Nochnicht. Das Licht in den Gemälden ist der leuchtende Faden, der die Bilder miteinander verbindet.“

 

Der Titel: „Santurce“


Der Ausstellungstitel verweist auf die baskische Hafenstadt Santurtzi (spanisch Santurce) nahe Bilbao. Im Sinne malerischer Travelogues verarbeiten die Werke Eindrücke, Architektur und die besonderen Lichtstimmungen dieser nordspanischen Küstenregion. Trotz dieses realen Ursprungs verleiht der Künstler den Szenen eine zeitlose Vagheit, in der das Ortsspezifische in das Allgemeingültige übergeht.



So finden Sie zum Rundofen

Fabrikstraße 5a, 77736 Zell am Harmersbach

Parkplätze am Museum